Ein paar Schnappschüsse haben wir beim Spontanbesuch gemacht. Wenig Screens von Spielen, die gibts zur genüge auf KotakuGamestarGamerglobalIgnEtc. Hier gehts zur Galerie

Zombies! Muss. Ich. Haben.

August 21, 2009

Bei Metacritic immerhin 88%!

Die Wahlprogramme sind abgenickt, aber bei den etablierten Parteien finden sich keine Hinweise für das Vorgehen im Fall der Fälle. Darf die Bundeswehr im Innern agieren? Sollte auf Diplomatie gesetzt werden? Schließlich können auch und besonders Politiker übertragen und sprichwörtlich von Zombies lernen:

* Mehr Braaaiiins -> Mehr in Bildungspolitik, intelligentere Politiker
* Zusammenrotten -> Kein Parteigeplänkel, alle verfolgen das gemeinsame Ziel (Braaaiiins)
* Ruhe bewahren -> Kein hektische Rumgeirre, eher langsam aber bedacht

Wie also sieht der Plan für eine Zombiealternative aus? Nach dem Ausbruch eines von den Medien totgeschwiegenen Zombieproblems in Karlsruhe (wir berichteten) haben sich die Bevölkerung schulende Zombiebeauftragte als wirksam erwiesen. Die Apokalypse scheint ausgeblieben, die Zombieplage blieb auf den Süden begrenzt.

Eventuell sollte man einmal ein Wiki aufsetzen, um einen Plan aufzustellen. Vorschläge und Anregungen bitte in die Kommentare.

Gestern gabs einen großen Knall in Karlsruhe, also tatsächlich.
Die Mutmassungen bei Twitter (in Karlsruhe schon recht weit verbreitet wie mir scheint) gingen über Phillipsburg, Forschungszentrum, Meteoriteneinschlag bis hin zu Aliens und (nach einem ersten Post aus unserem Büro) Zombie-Sichtungen. Hoffentlich sind morgen nicht alle Fernzüge nach Karlsruhe abgesagt ;)

Karlsruher Zombies bei Twitter

btw: Tatsächlich wars lediglich ein Überschallknall eines Tornados.

Einfach so :) Vielleicht kann jemand was mit anfangen: jaxrs.pdf

JAX-RS ist der entsprechende JSR für RESTful Services in Java, mit der Referenzimplementierung „Jersey“

Anfangs ja, später nein, am Ende vielleicht. Ich steh zwischen nein und vielleicht, abhängig von Blickwinkel und Definition.

Pokersession 06/09

August 5, 2009

Nach längerer Zeit schafften wir wieder eine Viererrunde. Die Stimmung war gut, wir hatten uns viel zu erzählen, leider gab es bis zur letzten Stunde recht wenig größere Bewegungen zwischen den einzelnen Stacks. Ich konnte mich von Anfang an, auch mit guten Karten, im Plus halten, größtenteils sehr deutlich. Dabei halfen mir unter anderem ein Full-House voller Asse gegen ein kleineres Full-House von Heiko sowie diverse Flushs und Strassen. Am Ende reichte es für ein gutes Plus. Bei Holsch lief es leider wie meistens. Anfangs hielt er noch gut mit, verlor im Lauf des Abends mit schlechten Karten aber Schritt für Schritt seinen Stack und landete etwas im Minus. Bei Heiko klappte das Spiel mit verhalten agressiver Spielweise ausgesprochen gut, besonders gegen Ar „Ahjo, do riverda mich widda!“ min waren einige dicke Pötte am Start. Beim Auszählen lag er als Tagessieger knapp vor mir. Bei Armin lief es hingegen sehr schlecht. Er spielte für seine Verhältnisse recht riskant, hatte aber gerade bei den dicken Pötten häufig die schlechteren Karten.

Das Ergebnis:

Heiko 600
Dan 585
Holsch -335
Armin -850

Und die neue Tabelle:

1. [1] Dan +2.335
2. [2] Armin +95
3. [4] Heiko +70
4. [3] Holsch -475
5. [5] Julia -2125

Bahnt sich da ein Wechsel an zweiter Stelle an? Holsch hat es leider weiter nach hinten geworfen.

Music

August 2, 2009

Götterdämmerung

Wer heute auf dem Nintendo DS das Remake von Populous, dem Begründer des Genres der Göttersimulation, spielt, fragt sich bereits nach kurzer Zeit: „War das alles?“. Das immer gleiche stupide begradigen von Gelände plus ein paar Katastrophen und Rittererstellung? Und nach längerer Zeit kann man es beantworten. Ja. Heutige Spieler fühlen sich massiv unterfordert ob der begrenzten Interaktionsmöglichkeiten. Was damals revolutionär war, ist heute bestenfalls als angestaubt zu bezeichnen. Aber mit Populous blieb auch bei Peter Molyneux das Rad nicht stehen. Drei Jahre nach dem ersten Teil folgte Populous 2.


Populous 2 (MS-DOS)

Das Spielprinzip, als Gott mit einer Welt zu interagieren und einen anderen Gott zu besiegen, blieb gleich. Allerdings wusste es durch zig Angriffs- und Gestaltungsmöglichkeiten besonders aus heutiger Sicht weit mehr zu überzeugen. Definitiv ein Klassiker für zahllose Götterstunden, den dritten Teil hab ich leider nie gespielt.

Dem Abgrund entgegen

An der Wand gegenüber meines Tischs im Büro hängt die stark vergrößerte Pixelhexe aus Cauldron – Hexenküche. Eine Kollegin behauptet noch heute, dass sei doch ein Lemming auf einem Besen. Immerhin, die kleinen lilagrünen Männchen sind auch heutigen Mittzwanzigern nicht unbekannt. Allerdings aufgrund des simpel-genialen Spielprinzips eher der erste Teil. Bei Lemmings 2: The Tribes fand das Prinzip „Höher, schneller, weiter“ anwendung. Das war zwar dann nicht mehr innovativ, aber sehr unterhaltsam, da abwechslungsreich.


Lemmings 2: The Tribes (Amiga)

Die Grafik war deutlich aufgehübscht, bei den einzelnen Levels waren nicht jedesmal die gleichen wenigen Arten von Lemmingen zur Verfügung, sondern eine bestimmte Auswahl aus insgesamt über 50 verschiedenen Typen. Was dem Spiel leider fehlte, war der brilliante 2-Spieler-Simultan-Modus des ersten Teils auf dem Amiga. Dennoch ein klasse Spiel mit hohem Unterhaltungswert.

Das wahre EOB3

Das war ganz klar Lands of Lore. Während SSI in Eigenregie noch einen durchwachsenen dritten Eye of the Beholder bastelten, konnten die Original EOB-Entwickler von Westwood mit dem grafisch leicht neue Wege gehenden Lands of Lore punkten. Dabei gab es zwar das übliche schrittweise gehen in der Egoperspektive, das allerdings sehr hübsch und mit einem Bewegungseffekt zwischen den einzelnen Schritten.


Lands of Lore (MS-DOS)

Die Grafik baute eine wunderbare Athmosphäre auf, die Handlung war stimmig. Das Spiel war kein Komplexitäts-Hardcorespieler-Schwergewicht a la Wizardry 7 und richtete sich auch an Einsteiger.

Immer dieser Avatar

Lord British war ja früher weniger bekannt für seine Ausflüge ins All, als vielmehr als Erfinder und Lead hinter einer der legendärsten Computer-Rollenspielreihe aller Zeiten. Ultima. Als einziger Teil der Reihe schaffte es der siebte gar auf zwei Teile. Mit einer sehr schräg angelegten Iso-3D-Grafik war es auch die bis dato mit Abstand aufwändigste und optisch ansprechenste Ausgabe.

Natürlich mit den damals Origin-typischen, kräftigen Hardwareanforderungen, wenn das Spiel auch auf einem 386er noch spielbar war. Lange gespielt hab ich es allerdings nicht, bei CRPGs zog ich, mit Ausnahmen wir Neverwinter Nights, in der Regel die Ego-Perspektive vor.